PINK Freefly Rodeo 2026 beim Wald4tl Boogie in Kirchberg am Walde
Artistische Bewerbe brauchen neuen Schwung und Nachwuchs – der PINK Freefly Rodeo zeigt, wie es geht
Im Rahmen des diesjährigen Wald4tl Boogies in Kirchberg am Walde fand der PINK Freefly Rodeo 2026 statt. Der Bewerb wird bereits seit einigen Jahren mit ganz eigenen Regeln und mit Unterstützung des ÖAeC ausgetragen und erfreut sich aufgrund seines freien und kreativen Formats großer Beliebtheit.
Das Besondere am PINK Freefly Rodeo: Hier stehen nicht nur technische Perfektion und Schwierigkeit im Mittelpunkt, sondern vor allem Kreativität, Zusammenspiel und die individuelle Interpretation des Freeflys.
Der Bewerb besteht aus drei Durchgängen:
1. Durchgang – die freie Runde
Zum Auftakt ist alles erlaubt: Die Teams präsentieren eine komplett freie Routine. Bewertet werden die Anzahl und der Schwierigkeitsgrad der geflogenen Figuren ebenso wie die Originalität der Zusammenstellung und das Zusammenspiel der beiden Performer.
2. Durchgang – die Pflichtfigur
Im zweiten Durchgang muss jedes Team eine zuvor deklarierte Pflichtfigur in seine Routine integrieren. Die Bewertung erfolgt grundsätzlich nach denselben Kriterien wie in der ersten Runde. Für die gelungene Ausführung der Pflichtfigur gibt es zusätzliche Punkte.
- 3. Durchgang – die Teamwertung
Der dritte Durchgang entspricht dem Format der zweiten Runde, bringt aber eine zusätzliche Besonderheit: Diesmal bewerten auch die Teams ihre Konkurrenten. Jedes Team erstellt ein eigenes Ranking und nimmt sich dabei selbst mit in die Wertung auf. Dieses Ranking fließt anschließend in die Gesamtbewertung der dritten Runde ein.
Für faire und möglichst gleiche Bedingungen sorgt der Veranstalter auch bei der Videoaufzeichnung: Die Videoleute werden zentral vom Veranstalter gestellt, sodass alle Teams unter vergleichbaren Voraussetzungen gefilmt und bewertet werden können.
Den Sieg beim PINK Freefly Rodeo 2026 holte sich das Team TNT mit Nik Lang und Theo Till mit 25,62 Punkten. Auf Platz zwei landete das Team Cliffhanger mit Roman Mock und Thomas Kleindienst.
Gerade die sehr freien und kreativen Regeln machen den PINK Freefly Rodeo zu einem besonderen Bewerb. Sie bieten erfahrenen Teams die Möglichkeit, ihre Kreativität auszuspielen, und schaffen gleichzeitig einen niederschwelligen Zugang für neue und jüngere Athletinnen und Athleten. Damit leistet der Bewerb einen wichtigen Beitrag dazu, den artistischen Fallschirmsport weiterzuentwickeln und neuen Schwung in die Szene zu bringen.
Ein ganz besonderer Dank gilt den Videoleuten Fabian Raidel, Max Kossidowski und Phillip Maasz, die mit ihrem Einsatz dafür gesorgt haben, dass die Leistungen aller Teams unter fairen und vergleichbaren Bedingungen festgehalten werden konnten.
Der PINK Freefly Rodeo hat damit einmal mehr gezeigt: Artistische Bewerbe können spannend, kreativ und unterhaltsam sein – und vor allem richtig viel Spaß machen.

Bild: Marco Gruber