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Rettungsflugwacht

Die Ausbildung von Fallschirmspringern und Flugzeugführern wurde bereits 1954 vom Alliierten Rat zu Rettungszwecken erlaubt. Es wurden Piloten und Fallschirmspringer für Rettungseinsätze bei Bergunfällen, Lawinen und Hochwasserkatastrophen ausgebildet und geschult. Ursprünglich war die Rettungsflugwacht tatsächlich der einzige fliegende Rettungsdienst.


Man hielt etwa im Gebirge nach Vermissten Ausschau und setzte Rettungsspringer mit Suchhunden ab. Seit für Bergeaktionen Hubschrauber des Bundes und des ÖAMTC zur Verfügung stehen, sind solche Absprünge nicht mehr notwendig. Die Rettungsflugwacht beteiligt sich auf Anforderung der Einsatzkräfte jedoch nach wie vor an Beobachtungs- oder Suchflügen im Zuge von Übungen oder Katastrophen.


Die Rettungsflugwacht steht allen durch Katastrophen- und Elementarereignissen sowie durch Unglücksfällen Betroffenen unter der Voraussetzung zur Verfügung, daß diese Hilfe nicht durch eine andere Rettungsorganisation innerhalb kürzester Frist durchgeführt werden kann.


Darüber hinaus steht sie den Sicherheitsbehörden, den Feuerwehren und allen Rettungsorganisationen für zusätzliche Hilfeleistung auf Anforderung zur Verfügung:

  • Hochwasser-, Erkundungs-, Aufklärungs-, Beobachtungsflüge

  • Einsatzleitung aus der Luft für bessere Koordination der Einsatzkräfte bei Waldbränden, Hochwasserkatastrophen und sonstigen Elementarereignissen

  • Suchflüge nach Vermißten


Zweisitzige Gyrocopter (Tragschrauber) sind besonders für Einsätze mit einem Beobachter geeignet, wie bereits mehrere durchgeführte Einsatzübungen gezeigt haben.

Für die Sucheinsätze eigenen sich die Gyrocopter, wie hier von der Rotorwings-Formation durch geringe Kosten und langsamen Flugeigenschaften ausgezeichnet